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Geist-Reiches |
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Seite 1 von 8 Das Wort zum NachdenkenModerner Schöpfungspsalmveröffentlicht in: Zeitschrift für Theologie + Gemeinde; 8. Jahrgang - 2003 - S. 411 Am Anfang war physikalisch nichts. Unvorstellbar für uns. Keine Zeit, kein Raum, nichts, woran Orientierung möglich wäre. Doch Du, Gott bist nicht von dieser Welt, Du warst vor Zeit und Raum. Und dann riefst Du, Gott. Du riefst aus dem Nichts etwas ins Dasein. Von einem Punkt aus breitete sich der Kosmos aus. Raum und Zeit begannen. Astrophysiker sprechen heute vom Urknall. Noch heute breitet sich der Kosmos aus. An der Spektralverschiebung können wir es messen. Ferne Sterne senden uns ihr Licht. Wir können den Fingerabdruck Deiner Schöpfung in den Spektrallinien erkennen. Diese fernen Sterne bestehen aus den gleichen Stoffen wie unsere Sonne. Wir kennen sie auch von der Erde. Aber die Linien sind verschoben aufgrund des Dopplereffektes. Die Sterne entfernen sich also von uns und je weiter der Stern weg ist um so schneller entfernt er sich. Der Kosmos dehnt sich also aus, ähnlich einem Ballon, der aufgeblasen wird.
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